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Backwaren

Laugenbrötchen

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Produktinfo
Beschreibung

Das Laugenbrötchen ist ein Kleingebäck aus einem festen Hefeteig (oft mit einem Anteil Fett oder Milch), das vor dem Backen kurz in eine verdünnte Natronlauge (E524) getaucht wird. Diese Lauge reagiert beim Backen mit dem Eiweiß des Teiges (Maillard-Reaktion), was für die typische glänzende, tiefbraune Farbe und den speziellen, leicht seifig-herzhaften Geschmack sorgt. Meist wird es kreuzweise eingeschnitten und mit grobem Meersalz bestreut.

Anwendung

Der Favorit für die deftige Brotzeit oder als Snack für unterwegs.

Zubereitungsarten: Klassisch mit Butter bestrichen (Buttersemmel), belegt mit Leberkäse, Salami oder Käse.

Servier-Tipp: Besonders gut schmeckt es zu Weißwurst, Obatzter oder einfach pur.

Küchen-Tipp: Wenn die Brötchen am nächsten Tag weich sind, eignen sie sich hervorragend für Laugensemknödel. Der Laugenanteil verleiht den Knödeln eine besondere Würze und eine schöne dunkle Farbe.

Hinweis: Das grobe Salz zieht Feuchtigkeit. Wenn Sie das Brötchen lagern möchten, sollten Sie das Salz vorher abreiben, damit die Kruste nicht weich und klebrig wird.

Charakteristik

Äußerlich glänzend und kastanienbraun mit hellen Rissen am Einschnitt. Das Innere (die Krume) ist schneeweiß, feinporig und elastisch. Sensorisch besticht es durch den markanten Kontrast zwischen der leicht herben Lauge außen und dem mild-süßlichen Weizenteig im Kern.

Zutaten & Inhaltsstoffe
Weizenmehl, Trinkwasser, Hefe, Butteroder Pflanzenfett, Speisesalz, Gerstenmalzextrakt, Natronlauge (Oberflächenbehandlung), grobes Meersalz. Siehe Produktkennzeichnung
Zusatzstoffe
Natriumhydroxid (als Lauge zur Oberflächenbehandlung), teils Emulgatoren in der Backmischung.
Zusatzstoffklassen: Backtriebmittel
Allergene
Hinweise & Herkunft
Herkunft:

Ursprünglich im süddeutschen Raum beheimatet. Hierbei wird konsequent auf eine artgerechte und exakte Teigführung geachtet, da der Teig für Laugengebäck kühler und fester geführt werden muss als normaler Brötchenteig. Nur so behält das Brötchen im Laugenbad seine Form und entwickelt die typische „rösche“ (knusprige) Haut.

Lagerhinweise:

Höchste Priorität für die Frische: Laugengebäck ist ein Kurzzeitgebäck.

Verzehr: Am besten innerhalb weniger Stunden nach dem Backen genießen.

Lagerung: In einer Papiertüte bei Zimmertemperatur.

Vermeiden: Plastiktüten lassen die Lauge „schwitzen“ – das Brötchen wird zäh und das Salz löst sich in eine klebrige Flüssigkeit auf.

Nach dem Öffnen:

Aufgrund der hohen Dichte des Teiges trocknet die weiße Krume relativ schnell aus, sobald sie der Luft ausgesetzt ist. Daher erst unmittelbar vor dem Belegen aufschneiden.

Worauf achten:

Ein gutes Laugenbrötchen sollte keine grauen oder matten Stellen haben (ein Zeichen für falsche Belaugung). Die Unterseite muss ebenfalls gut ausgebacken sein. Der Duft sollte frisch und herzhaft sein, ohne chemisch nach Lauge zu riechen.

* Angaben zu Nährwerten, Inhaltsstoffen, Allergenen und sonstigen Produktinformationen ohne Gewähr. Verbindlich sind ausschließlich die Kennzeichnungen auf der Produktverpackung / dem Etikett.

Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Einzelne Bilder oder Referenzgrafiken koennen aus externen Bildquellen wie Pixabay oder aehnlichen Plattformen stammen und unterliegen den jeweiligen Nutzungsbedingungen. Melden

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