Fleisch
Lammkotelett (Stielkotelett / Loin Chop)
Lammkoteletts werden aus dem Rücken des Lammes (Ovis aries) geschnitten. Man unterscheidet zwischen dem Stielkotelett (aus dem vorderen Rücken mit Rippenknochen) und dem Lendenkotelett (aus dem hinteren Rücken, meist ohne Knochen oder mit Wirbelknochen). Sie bestehen aus dem zarten Rückenmuskel (Lachs) und sind von einer schützenden Fettschicht am Rand umgeben.
Das ideale Teilstück zum Kurzbraten, da es extrem zart ist und eine kurze Garzeit hat.
Zubereitungsarten: Grillen, Pfannenbraten oder Kurzbraten und im Ofen garziehen.
Kerntemperatur: 54 °C bis 56 °C (Medium/Rosa).
Hinweis: Bei über 60 °C verliert das kleine Muskelstück schnell an Saftigkeit und wird fest. Da Koteletts dünn sind, reicht oft ein scharfes Anbraten von ca. 2–3 Minuten pro Seite.
Pfannentemperatur: 180 °C bis 200 °C (Hohe Hitze). Das Fett am Rand sollte knusprig braun gebraten werden, um das volle Aroma freizusetzen.
Tipp: Den Fettrand vor dem Braten leicht einschneiden, damit sich das Kotelett in der Pfanne nicht wölbt.
Im Rohzustand hellrot bis ziegelrot mit festem, weißem Fettgewebe. Die Textur ist extrem feinfaserig und butterzart. Sensorisch bietet das Kotelett ein sehr edles, mild-würziges Lammaroma, das durch den miterhitzten Knochen und den Fettrand perfekt unterstützt wird.
Lammkotelett: zartes Grillstück mit typischem Lammaroma für mediterrane Festgerichte.
Stammt von Jungtieren aus kontrollierter EU-Aufzucht oder Neuseeland. Hierbei wird konsequent auf eine artgerechte Haltung geachtet, da Lämmer vorwiegend in Weidehaltung aufwachsen. Die natürliche Bewegung und Grasfütterung sorgen für die hohe Fleischqualität und das feine Aroma des Rückens.
Höchste Priorität für frische Ware: Konstant bei 0 °C bis +2 °C im kältesten Bereich des Kühlraums lagern. Da Koteletts oft eine große Oberfläche haben (durch den Schnitt), sind sie oxidationsanfällig. Trocken und luftdicht lagern (FIFO-Prinzip).
Frische Lammkoteletts sollten innerhalb von 24 Stunden verarbeitet werden. Durch den hohen Knochenanteil und die Anschnitte ist die mikrobielle Angriffsfläche größer als bei ganzen Fleischstücken.
Achten Sie auf eine klare, rote Fleischfarbe und reinweißes Fett. Der Knochen sollte hell und nicht bräunlich verfärbt sein. Der Geruch muss frisch und angenehm würzig sein; ein talgiger oder strenger Geruch deutet auf mangelnde Frische oder ein älteres Tier hin.
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Melden
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