Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume (Prunus domestica), unterscheidet sich jedoch in wesentlichen Punkten von ihr. Während die klassische Pflaume eher rundlich ist, hat die Zwetschge eine längliche, ovale Form und läuft an den Enden spitz zu. Ihre Haut ist dunkelblau bis violett und oft von einer natürlichen, hellen Wachsschicht (dem sogenannten Duftfilm) überzogen, der die Frucht vor dem Austrocknen schützt.
Die Zwetschge ist die "Bäcker-Pflaume", da sie beim Erhitzen ihre Form behält und weniger stark saftet als andere Sorten.
Zubereitungsarten
Der absolute Klassiker ist der Zwetschgendatschi (Zwetschgenkuchen auf Hefeteig). Sie eignet sich zudem hervorragend für Kompott, Konfitüren, Mus (Pflaumenmus) oder als Füllung für Knödel.
Herzhafte Küche
Sie harmoniert wunderbar mit Fleischgerichten, etwa als Beilage zu Wild, Schweinebraten oder im Speckmantel gegrillt.
Küchen-Tipp (Steinentfernung): Der größte Vorteil der Zwetschge gegenüber der Pflaume ist, dass sich das Fruchtfleisch meist sehr leicht vom Stein lösen lässt. Einfach längs einschneiden und den Stein herausdrücken.
Vorbereitung
Die Früchte erst kurz vor dem Verzehr oder der Verarbeitung waschen, um den schützenden Wachsfilm so lange wie möglich zu erhalten.
Optisch eine elegante, dunkelviolette Frucht mit gelb-grünlichem bis rötlichem Fruchtfleisch. Die Textur ist fest und weniger wasserreich als bei Pflaumen. Sensorisch besticht sie durch ein würziges, süß-säuerliches Aroma, das durch das Erhitzen noch an Intensität gewinnt.
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