Fleisch
Speck, geräuchert
Geräucherter Speck wird aus dem durchwachsenen Schweinebauch (Sus scrofa domesticus) gewonnen. Nach dem Zuschnitt wird das Fleisch trocken oder nass gepökelt und anschließend im Kaltrauch (meist Buchenholz) veredelt. Dieser Prozess entzieht dem Fleisch Feuchtigkeit, macht es haltbar und verleiht ihm seine charakteristische goldbraune Farbe sowie das intensive Raucharoma.
Ein unverzichtbarer Geschmacksträger, der sowohl als Hauptkomponente als auch als Gewürz fungiert.
Zubereitungsarten: In Scheiben gebraten (Bacon), gewürfelt als Basis für Saucen und Eintöpfe oder im Ganzen mitgekocht in Suppen.
Pfannentemperatur: 160 °C bis 180 °C.
Tipp: Speck immer in die kalte Pfanne legen und dann erst die Hitze zuschalten. So schmilzt das Fett langsam heraus, und der Speck wird knusprig, ohne zu verbrennen.
Küchen-Tipp: Die Schwarte sollte vor dem Braten entfernt werden, kann aber in Eintöpfen (z. B. Erbsensuppe) wunderbar mitgekocht werden, um ein tiefes Raucharoma abzugeben.
Äußerlich zeigt der Speck eine feste, goldgelbe bis dunkelbraune Rauchschwarte. Im Anschnitt wechseln sich Schichten von kräftig rotem Muskelfleisch mit festem, weißem Fett ab. Die Textur ist kompakt und schnittfest. Sensorisch dominiert ein intensives, salzig-würziges Aroma mit einer markanten Rauchnote.
Zusatzstoffklassen: Konservierungsstoff
Speck, geräuchert: Speck, geräuchert ist eine herzhafte Fleischzubereitung für Aufschnitt, Snack- und Küchenanwendungen.
Hergestellt in handwerklichen oder industriellen Räuchereien nach regionalen Rezepturen. Hierbei wird konsequent auf eine artgerechte Haltung geachtet, da nur Fleisch von Tieren mit fester Fettstruktur die lange Räucherzeit ohne Qualitätsverlust übersteht. Wässriges Fleisch würde den Rauch nicht optimal annehmen.
Höchste Priorität für die Qualität:
Am Stück: Ideal hängend an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort (+12 °C bis +15 °C).
Im Kühlschrank: Bei +2 °C bis +7 °C lagern. Den Speck in Pergamentpapier oder ein sauberes Tuch einschlagen, damit er "atmen" kann (FIFO-Prinzip). Luftdichte Plastikverpackungen können dazu führen, dass der Speck schmierig wird.
Vakuumierte Ware nach dem Öffnen ca. 10 Minuten atmen lassen. Einmal angeschnitten, hält sich der Speck am Stück mehrere Wochen. Die Anschnittstelle sollte jedoch geschützt werden, um ein zu starkes Austrocknen ("Salz-Ausblühungen") zu verhindern.
Achten Sie auf festes, reinweißes Fett. Ein gelblicher Fettrand deutet auf Oxidation (Ranzigkeit) hin. Der Geruch muss appetitlich rauchig sein. Ein weißlicher Belag auf der Schwarte ist bei geräucherter Ware oft nur abgelagertes Salz, sollte aber im Zweifel kontrolliert werden.
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Melden
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