Fleisch
Frikadellen
Die Frikadelle ist ein gebratener Fleischkloß aus gewürztem Hackfleisch, der durch die Zugabe von eingeweichtem Brot (oder Semmelbröseln) und Ei seine charakteristische lockere Textur erhält. Sie ist das Paradebeispiel für ehrliche, gutbürgerliche Küche und ein unverzichtbarer Bestandteil von Imbiss-Sortimenten, Buffets und bayerischen Brotzeiten.
Ein extrem vielseitiges Produkt, das sowohl warm als auch kalt überzeugt. Klassisch serviert mit mittelscharfem Senf und Kartoffelsalat, als Einlage in Brötchen („Frikadellen-Semmel“) oder als Hauptkomponente zu Rahmgemüse und Püree. In der Gastronomie sind sie zudem als Fingerfood-Variante (Mini-Frikadellen) für Caterings und Stehempfänge sehr gefragt.
Die Textur ist außen durch das Braten leicht knusprig und dunkelbraun, innen saftig, locker und fleischig. Sensorisch besticht die Frikadelle durch eine kräftige Würzung mit deutlicher Zwiebelnote und feinen Kräuterakzenten. Das Produkt wirkt handwerklich, rustikal und sättigend.
Hackfleischzubereitung für warme und kalte Speisen, z. B. mit Beilagen, im Brötchen oder als Buffetkomponente.
Ein traditionelles Fleischprodukt mit tiefen Wurzeln in der europäischen Küchenkultur. Die Rezepturen variieren regional stark (z. B. mit Kapern als „Königsberger Klops“-Basis oder mit viel Majoran in Bayern). Die Herstellung erfolgt heute sowohl frisch in Metzgereien als auch als gegarte Convenience-Ware in spezialisierten Fleischwarenbetrieben.
Frische/Gegarte Ware: Konstant bei 0 bis +7 °C lagern.
Tiefkühlware (TK): Bei -18 °C oder kälter.
Gegarte Frikadellen sollten trocken und abgedeckt gelagert werden, um ein Austrocknen der Oberfläche zu vermeiden (FIFO-Prinzip beachten).
Vakuumierte oder unter Schutzatmosphäre verpackte (gegarte) Frikadellen nach dem Öffnen innerhalb von 2 bis 3 Tagen verbrauchen. Bei loser Ware vom Metzger empfiehlt sich der Verzehr innerhalb von 24 bis 48 Stunden.
Auf eine gleichmäßige Bräunung ohne verbrannte Stellen achten. Im Anschnitt sollte die Frikadelle eine homogene, leicht poröse Struktur ohne große Fett- oder Knorpeleinschlüsse zeigen. Der Geruch muss appetitlich nach gebratenem Fleisch und Gewürzen duften; ein säuerlicher Geruch deutet auf einen Verderb der Zwiebeln oder des Fleischs hin.
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Melden
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