Fleisch
Hähnchen (Ganzes Tier / Bratfertig)
Das ganze Hähnchen umfasst den vollständigen Schlachtkörper des Huhns (Gallus gallus domesticus) ohne Innereien, meist bratfertig vorbereitet. Es vereint alle Teilstücke – die magere Brust sowie die saftigen Keulen und Flügel – in einem Produkt. Es ist das Symbol für den klassischen Sonntagsbraten oder das Grillhähnchen.
Ideal für die Zubereitung im Ganzen, um das Austrocknen der mageren Brust durch die schützende Haut und den Knochenbau zu minimieren.
Zubereitungsarten: Braten im Ofen, Rotisserie-Grillen, Schmoren (z. B. im Römertopf) oder als Basis für eine kräftige Hühnersuppe.
Kerntemperatur: 80 °C bis 85 °C (gemessen an der dicksten Stelle des Oberschenkels, ohne den Knochen zu berühren).
Wichtig: Das gesamte Tier muss sicher durchgegart sein. Da die Keulen länger brauchen als die Brust, ist die Temperatur am Schenkelgelenk der entscheidende Sicherheitsfaktor.
Ofentemperatur: 160 °C bis 180 °C (Umluft) für gleichmäßiges Garen; zum Finish kurz auf 200 °C bis 220 °C erhöhen, um die Haut kross zu bräunen.
Tipp: Das Hähnchen vor dem Braten "dressieren" (mit Küchengarn binden), damit Flügel und Keulen eng am Körper liegen. So gart es gleichmäßiger und sieht optisch ansprechender aus.
Das Fleisch weist je nach Teilstück unterschiedliche Texturen auf: die Brust ist weiß und feinfaserig, die Keulen sind dunkler und saftiger. Sensorisch bietet das ganze Tier das volle Spektrum des Geflügelaromas, welches durch das Mitgaren von Knochen und Haut besonders intensiv ausfällt.
Ganzes Hähnchen: klassisch für Sonntagsbraten, Grillabende und Festtagstafeln.
Aus kontrollierter landwirtschaftlicher Aufzucht (EU). Qualitätsunterschiede zeigen sich in der Mastdauer und Haltung (z. B. Stubenküken, Masthähnchen oder die schwere Poularde). Bio-Hähnchen haben oft einen gelblichen Hautton durch natürliche Fütterung und ein festeres Fleisch.
Höchste Sensibilität (Salmonellengefahr)! Konstant bei 0 °C bis +2 °C im kältesten Bereich des Kühlraums lagern. Das Tier sollte idealerweise hängend oder auf einem Abtropfgitter gelagert werden, damit keine Flüssigkeit in der Bauchhöhle steht.
Frischware muss innerhalb von 24 Stunden verarbeitet werden. Bei vakuumierter Ware nach dem Öffnen die Bauchhöhle kurz unter fließendem kaltem Wasser ausspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
Die Haut sollte unverletzt, trocken und prall sein. Achten Sie darauf, dass keine Federkiele mehr vorhanden sind. Der Geruch muss absolut neutral sein. Trübe Augen (falls Kopf noch vorhanden) oder eine schmierige Bauchhöhle sind Zeichen für mangelnde Frische.
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Melden
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