Entkoffeinierter Kaffee (oft „Decaf“ genannt) durchläuft vor dem Rösten einen zusätzlichen Prozess, bei dem den Rohkaffeebohnen das Koffein entzogen wird. Laut EU-Verordnung darf entkoffeinierter Röstkaffee maximal 0,1 % Restkoffein enthalten. Moderne Verfahren (wie das Kohlenstoffdioxid-Verfahren oder das Schweizer-Wasser-Verfahren) sind heute so schonend, dass die charakteristischen Aromastoffe der Bohne fast vollständig erhalten bleiben, während das Koffein gezielt gelöst wird.
Der perfekte Genuss ohne Wachmacher-Effekt:
Später Genuss
Ideal für die Tasse Kaffee am Abend oder für Menschen, die empfindlich auf Koffein reagieren (Herzrasen, Einschlafprobleme).
Schwangerschaft & Stillzeit
Eine beliebte Alternative, um den Kaffeegeschmack beizubehalten, während der Koffeinkonsum reduziert werden soll.
Mischgetränke
Perfekt für alkoholfreie Espresso Martinis oder Desserts, die auch Kindern schmecken sollen.
Die Sensorik unterscheidet sich heute kaum noch von herkömmlichem Kaffee. Die Farbe des Pulvers kann bei manchen Herstellern eine Spur dunkler wirken, da die Bohnen durch den Entkoffeinierungsprozess poröser werden und beim Rösten schneller Farbe annehmen. Geschmacklich ist er oft etwas milder und säureärmer, was ihn besonders magenschonend macht.
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