Fleisch
Salami Rind
Die Rindersalami ist eine Rohwurst, die primär aus Rindfleisch (Bos taurus) hergestellt wird. Da reines Rinderfett einen sehr hohen Schmelzpunkt hat und am Gaumen oft als talgig empfunden wird, wird hochwertiges Rindfleisch für die Bindung und das Aroma meist mit festem Speck vom Schwein (Sus scrofa domesticus) kombiniert, um die nötige Geschmeidigkeit und Streichfähigkeit zu erreichen. Es gibt jedoch auch Varianten mit Pflanzenfetten für eine rein rinderbasierte Rezeptur.
Ein charakterstarker Belag für Kenner und Liebhaber intensiver Fleischnoten.
Zubereitungsarten: Klassisch als Aufschnitt auf kräftigem Sauerteigbrot, Baguette oder als proteinreicher Snack.
Serviertemperatur: 18 °C bis 20 °C.
Tipp: Nehmen Sie die Rindersalami etwa 20 Minuten vor dem Verzehr aus der Kühlung. Das Rindfleischaroma ist deutlich komplexer als das von Schweinefleisch und benötigt Zimmertemperatur, um sich voll zu entfalten.
Küchen-Tipp: Fein gewürfelt verleiht sie Rinderschmorgerichten oder kräftigen Linseneintöpfen eine tiefe, rauchige Würze.
Farblich deutlich dunkler als Schweinesalami – ein tiefes Dunkelrot bis Kastanienbraun. Die Textur ist fester, kompakter und meist feiner gekörnt. Sensorisch besticht sie durch ein sehr markantes, herzhaftes Rindfleischaroma mit einer edlen Rauchnote und einer charakteristischen, leicht säuerlichen Reife-Nuance.
Zusatzstoffklassen: Konservierungsstoff
Salami Rind: Salami Rind ist ein Fleischprodukt für warme Gerichte, Aufschnitt oder Buffetanwendungen je nach Zuschnitt. OFF-Kategorie: Salami.
Hergestellt in spezialisierten Fleischereibetrieben. Hierbei wird konsequent auf eine artgerechte Haltung der Schlachttiere geachtet, da für die Rindersalami Fleisch von älteren, gut ausgemästeten Tieren bevorzugt wird. Dieses Fleisch hat einen niedrigeren Wassergehalt und einen höheren Myoglobingehalt (Farbstoff), was für die Farbstabilität und die lange Haltbarkeit der Rohwurst essenziell ist.
Höchste Priorität für die Qualität: Konstant bei +2 °C bis +7 °C lagern. Rindersalami ist aufgrund des geringeren Fettgehalts im Magerfleischanteil anfälliger für zu starkes Austrocknen (wird dann sehr hart). Am besten in Pergamentpapier oder einer atmungsaktiven Box lagern (FIFO-Prinzip).
Einmal angeschnitten, sollte die Schnittstelle abgedeckt werden, um "Grauränder" durch Oxidation zu vermeiden. Innerhalb von 10 bis 14 Tagen verbrauchen. Ein weißlicher Belag bei luftgetrockneten Sorten ist oft Edelschimmel, bei geräucherten Sorten sollte die Oberfläche jedoch trocken bleiben.
Achten Sie auf die dunkle, gleichmäßige Farbe und einen festen Anschnitt. Das Fett muss klar weiß abgegrenzt sein. Ein ranziger Geruch oder eine schmierige Oberfläche sind Zeichen für falsche Lagerung oder Überlagerung.
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Melden
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